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Als freischaffende Grafikdesignerin arbeite ich seit 2007 in Dessau-Roßlau. 2012 übernahm ich die Atelier-Räumlichkeiten in Dessau-Siedlung und darf seither als "Atelier LHR" Aufträge von grafischen und fotografischen Arbeiten, sowie freie Projekte "Bilderwelten" betreuen.


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Über Webseiten: kurz und knapp?

Weshalb ich mich entschieden habe, meine neue Webseite noch umfangreicher und informativer zu gestalten; und was ich von „Mini-Sites“ für Selbstständige halte:

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Zum Jahreswechsel 2016/2017 habe ich mich entschieden, meine Atelier-Webseite zu erneuern. Es gab verschiedene Gründe dafür:

Als ich 2007 mit meiner Selbstständigkeit startete, war es fast ausschließlich die grafische Designarbeit für Print und Bildschirm, die meine freischaffende Arbeit bestimmten. Sehr schnell kamen dann 2008/2009 auch fotografische Arbeiten hinzu. Ob Fotografien für Broschüren, Postenkarten- und Kalendergestaltungen oder auch freie Arbeiten: ich empfand es als wichtig, auch diesen Teil in meine „Mappe“ einzufügen, zumal sich zeigte, wie wichtig es meinen Kunden war, zu wissen, dass ich vieles „aus einer Hand“ (wie es so schön heißt) anbieten konnte.

Als meine künstlerischen Arbeiten im Rahmen der „Bilderwelten“ durch die Entstehung des Ausstellungskonzeptes brauART 2009 ebenfalls an Wichtigkeit zunahmen, war es für mich nur eine Frage der Vollständigkeit, auch diesen Zweig meiner Freischaffenheit zu präsentieren. Ich versuchte hier zunächst noch eine Trennung durch zwei unterschiedliche Seiten, aber das schien schon bald obsolet, zumal die entstanden Arbeiten eben nicht nur rein für Ausstellungen entwickelt wurden, sondern auch Platz fanden auf Buch- und CD-Covern, als Illustrationen oder sogar als Kalendermotive.

Damit hatte ich drei ganz unterschiedliche Fachbereiche – die irgenwie natürlich zusammen gehörten und gleichzeitig doch so unterschiedlich waren.

Auf meiner Seite „2012 bis 2016“ – ein  (btw wirklich empfehlenswertes) CM-System von Redaxo hatte ich schon einen guten Weg gefunden, die 3 Fachbereiche zusammen zu präsentieren.  Aber es blieb doch oft von Kunden die Frage „Ja was machen Sie denn nun eigentlich?“

Nun – was soll man darauf antworten?
Schnell wird man in die „Alles aber nichts richtig“-Ecke geschoben, wenn soviele verschiedene Arbeitsbereiche aufeinander treffen: diesen Eindruck galt es zu vermeiden.

Dazu kam, dass eine regelmäßige Aktualisierung der Referenzen gerade bei verschiedenen Fachbereichen unbedingt vorhanden sein sollte – häufig die Gestaltung aber umso unruhiger macht.
Genau mit diesem Problem schlug ich mich nun zunehmend seit 2015 herum – hatte ich meine letzte Webseite doch scheinbar nicht so gut geplant, wie gedacht.

Also begann ich wieder etwas zu recherchieren: Mobilfähigkeit war ein weiteres Thema, dass ich (frei nach dem Schuster und den eigenen Schuhen) leider nicht so recht umgesetzt hatte. Auch die Portfolio-/Referenzdarstellung – das m.E. wichtigste auf einer Seite für Gestaltung und Fotografie – war … nunja ab einer gewissen Anzahl von unterschiedlichsten Arbeitsbeispielen einfach nicht mehr übersichtlich genug.

Ich habe bei Recherchen, wie Kollegen all die Fragen bei ihren Seiten gelöst hatten, einige interessante Feststellungen machen:

Eine Reihe u.a. wirklich wunderbar gestalteten Seiten war zu finden,- häufig waren die Arbeitsangebot aber mit Gestaltung allein – oder Gestatung + Fotografie – eben doch inhaltlich übersichtlicher und klarer. Eine Reihe von Agenturseiten größeren Ausmaßes, als bei einer Freischaffenden, konnten mit präsentablem „Name-dropping“ und Referenzen aufwarten, welche die Gestaltung der Seiten entsprechend bestimmten.
Was mich irritierte waren eine wachsende Anzahl von Seiten ohne jedliche wirkliche Information; Logo, Arbeitsbereich, Kontakt. Punkt.
Keine Referenzen, keine Vorstellung, keine Informationen zu Arbeitsweise oder ähnlichem.
Das fand ich tatsächlich irritierend, da meine persönliche Überzeugung davon, was eine Webseite heute an Informationen anbieten kann und sollte, in eine völlig andere Richtung geht.

Tatsächlich erinnert mich eine solche Gestaltung eher an eine Briefkastenfirma – das meine ich jetzt gar nicht negativ-wertend. Aber vorher weiß denn der Kunde, was er bekommt? Welches Arbeitsangebot bietet der Gestalter wirklich – und stimmen Angebot und Qualität letztlich überein?

Ich halte eine Webseite für die wichtigste Möglichkeit, mich als Freischaffende/Selbstständige zu präsentieren, über meine Arbeit aufzuklären und dem Kunden zu helfen, den richtigen Partner für seine gestalterischen Anliegen zu finden. Meines Erachtens kann eine solche „Webvisitenkarte“ so etwas nur schwer leisten.

 

Für meine neue Seite, die nun im Mai 2017 online ging, habe ich mich daher nicht mehr dafür entschieden, einzugrenzen – sondern viel eher noch umfangreicher zu werden:

Ich habe meinen Blog direkt integriert, habe mich auch dafür entschieden eine Preisliste mit Richtvergütungen zu veröffentlichen, außerdem kam eine umfangreiche Seite mit Fragen-Antworten-Inhalten dazu und habe 3 getrennte – aber durch die Navigation verbundene Fachbereiche – ergänzt. Auch meine Seiten über Person, Arbeitsweise und Räumlichkeiten wurde erweitert und einzeln dargestellt.

Mein Blog wird nun auch aktiv bespielt: das heißt hier werden nun nicht mehr nur Termine für Ausstellungen oder ähnliches veröffentlicht, sondern auch Texte über Designfragen, interessantes für Kunden und alltägliches aus dem Gestalter-Tag einer Freischaffenden erzählt.

„Schon wieder so eine große Seite?“ … ja.
Ich halte es für gut und wichtig, dass meine (zukünftigen) Kunden erfahren, wer hinter dem Email-Postfach sitzt, was meine Arbeit ausmacht und welche Arbeitsweise und welchen Gestaltungsstil Sie von mir erwarten können.
Denn das ist mir wichtig: ich möchte ein offenes und transparentes Bild davon geben, wer „Atelier LHR“ ist. Das – so denke ich – gibt Ihnen als Kunden ein gutes Gefühl dafür, ob Sie sich für mich entscheiden möchten, oder ob ein Kollege oder eine Agentur für Sie die richtigere Wahl wäre.

Denn – und das sehe ich als ganz wesentlich an: ich kann vieles – aber eben nicht alles. Und genau deshab finde ich, ich eine Webseite die beste Möglichkeit sich vorzustellen.

Haben Sie eine andere Meinung oder haben Sie Fragen an mich?
Ich freue mich über Kommentare oder eine Anfrage.
Herzlichst ~ LHR

 

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