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Als freischaffende Grafikdesignerin arbeite ich seit 2007 in Dessau-Roßlau. 2012 übernahm ich die Atelier-Räumlichkeiten in Dessau-Siedlung und darf seither als "Atelier LHR" Aufträge von grafischen und fotografischen Arbeiten, sowie freie Projekte "Bilderwelten" betreuen.


Sie haben Fragen zu Aufträgen oder meiner Arbeit? - Keine falsche Scheu - ich beantworte Ihre Fragen gern telefonisch oder via Mail und freue mich auf Ihre Aufträge! Herzlichst, LHR

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Atelier LHR: Dipl.-Des. Luise Henriette Rammelt

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Wichtiges zu KSK (KünstlerSozialKasse)

Wichtig für alle meine Kunden:
Über das Thema „KSK – Künsterlsozialkasse“: was das nun wieder ist und warum Sozialabgaben auch für Freelancer anfallen …

 

Als Freischaffende im künstlerischen Tätigkeitsbereich ist die KSK – die „Künstlersozialkasse“ für mich zuständig. Es ist nämlich ein Mythos, dass für Freischaffende keine Sozialabgaben anfallen.

Manchmal passiert es mir, dass mir Auftraggeber den Zuschlag für einen Auftrag geben, weil sie glauben, durch meine Beauftragung (im Gegensatz zu einer festangestellten Grafikerin zum Beispiel) die Sozialabgaben einsparen zu können. Das allerdings sieht Deutschland anders – deshalb ist es gerade für Auftraggeber sehr wichtig, die folgenden Informationen zu wissen:

Sobald ich regelmäßig von einem Unternehmen mit Aufträgen betreut werde, werden Sozialabgaben fällig (für Private oder einmalige Aufträge gilt dies nicht), welche einmal im Jahr an die Künstlersozialkasse gezahlt werden müssen. Dies geschieht nicht über meine Rechnungslegung (ich habe damit nichts zu tun) sondern direkt und in Absprache mit Ihrem Steuerberater.
Da wir Freischaffenden keinerlei Einfluss auf das Prozedere oder die Höhe der Beiträge haben, bitte ich Sie hiermit daher, bei Fragen und vor Beauftragung mit Ihrem Steuerberater zu sprechen. Der Steuerberater sollte mit allen Einzelheiten diesbezüglich vertraut sein und kann diese Leistung im Rahmen der üblichen jährlichen Steuerangelegenheiten verarbeiten.

Die wichtigste Frage aber an dieser Stelle doch vorweg beantwortet:
Die Beiträge beziehen sich auf die jeweils geleisteten künstlerischen Netto-Arbeiten (!) (also keine Material – Druck – oder MWSt.-Kosten) und beträgt (2017:) 4,8% des entsprechenden Netto-Wertes.

 

Das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) sieht verschiedene Pflichten für die abgabepflichtigen Unternehmen vor:

Wie bereits erwähnt, haben wir Künstler keinerlei Einfluss auf das, was und wie die KSK die Beiträge einfordert – es sind eben letztlich Abgaben, wie sie in allen Berufsgruppen abgeführt werden müssen, nur dass bei einer Agentur zum Beispiel diese Kosten von der Agentur für die Angestellten getragen werden.

Für Freischaffende werden hierfür die Unternehmen belangt.

(Ich möchte nicht verschweigen, dass viele von uns schon versucht haben, dieses Prozedere für unsere Kunden angenehmer zu gestalten – etwa im Rahmen eines verpflichtenden Rechnungsposten – aber das ist nicht möglich.)

Ich bitte daher an dieser Stelle für Verständnis und verweise dankbar auf alle Steuerberater hin, die sich statt dessen darum kümmern, so dass Sie keine Mehrarbeit anfällt; und hoffe auf eine zukünftige schöne Zusammenarbeit!

An dieser Stelle beantwortet die Seite der KSK selbst am besten alle ausstehenden Fragen:
Schauen Sie sich mal diesen Link an – die KSK hat hier alle Wichtigen Informationen übersichtlich zusammengestellt.

Herzlichst ∞ LHR

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